Stralsunder Werkstätten unterstützen Petition der Lebenshilfe: Keine Kürzungen der Eingliederungshilfe
Leistungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen geraten zunehmend unter politischen Spardruck – sowohl auf Landesebene in Mecklenburg-Vorpommern als auch auf Bundesebene.
Die Bundesvereinigung Lebenshilfe hat deshalb eine Petition an den Deutschen Bundestag gestartet. Sie fordert:
- Keine Änderungen am SGB IX vorzunehmen, die zur Einschränkung der selbstbestimmten Lebensführung von Menschen mit Behinderung führen.
- Sicherzustellen, dass Menschen mit Behinderung weiterhin über alle Belange ihres Lebens selbst bestimmen können – wo und mit wem sie leben, wie sie Freizeit, Schule und Arbeit gestalten.
- Pflege und Eingliederungshilfe als gleichwertig anzuerkennen, den Gleichrang beider Leistungen nicht anzutasten und beide Bereiche in ihrer Substanz zu schützen.
- Das Recht der Eingliederungshilfe so weiterzuentwickeln, dass Inklusion gestärkt und nicht durch Sparmaßnahmen gefährdet wird. Vorfahrt für Inklusion – nicht für Sparmaßnahmen.
Den vollständigen Petitionstext finden Sie hier zum und hier zum
Die Stralsunder Werkstätten, Mitglied im Landesverband der Lebenshilfe Mecklenburg-Vorpommern, unterstützen diese Petition ausdrücklich.
Jede Unterschrift zählt
Ziel sind 30.000 Unterschriften im Zeitraum vom 13.04. bis 25.05.2026. Wird dieses Quorum erreicht, befasst sich der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags in einer öffentlichen Sitzung mit den Forderungen.
Unterzeichnen Sie die Petition online:
Weitere Informationen zur Petition und ihren Hintergründen finden Sie auch




