Verkaufsverlängerung

Der Verkauf wird bis zum 30. April 2021 verlängert (Foto: Stralsunder Werkstätten).

Schon seit Mitte März können die in liebevoller Handarbeit gefertigten Produkte aus den verschiedenen Arbeitsbereichen der Stralsunder Werkstätten erworben werden. Aufgrund der tollen Resonanz wird dieses Angebot nun bis zum 30. April 2021 verlängert.

Wie schon zuvor findet der Verkauf an der Hauptwerkstatt des Sozialunternehmens, in der Albert-Schweitzer-Str. 1, 18437 Stralsund statt. Während der regulären Öffnungszeiten (Montag – Freitag, 08:00 – 15:00 Uhr) sind dort die praktischen, als auch dekorativen Werke aus der Keramikwerkstatt, der Schneiderei und der Tischlerei erhältlich. Auch in der Integrationswerkstatt, in der Hafenstraße 19, 18439 Stralsund kann auf Anfrage eine Produktpräsentation im Anmeldebereich angeboten werden. Vor Ort wird dafür eine Produktauswahl aus der Keramikwerkstatt zusammengestellt.

Bei dem Verkauf wird ein sicheres Einkaufserlebnis gewährleistet und durchgängig auf die Einhaltung des Hygiene- und Schutzkonzepts der Stralsunder Werkstätten geachtet. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist daher während eines Besuches ebenso verpflichtend, wie die Einhaltung der geltenden Abstandsregelungen.

Das Angebot umfasst unter anderem die bekannten Stralsund Ansichten, dekorative Anhänger und Figuren, bunte Vasen, Vogelhäuser, Teelichter oder diverse Holzanfertigungen, bei denen sich der Spaß am Spielen mit einem praktischem Zweck verbinden lässt. Ein Besuch lohnt sich!

Text: Stralsunder Werkstätten gGmbH
Foto: Stralsunder Werkstätten gGmbH (Sarah Haubner)

Die Erfolgsgeschichte von Ingo Gesch: ein echter „Glücksgriff“


Ingo Gesch kümmert sich um die Grundierung der Wände. (Foto: Stralsunder Werkstätten).

Ingo Gesch kam im Dezember 2011 zu den Stralsunder Werkstätten und arbeitete dort für einige Zeit in der Tischlerei. Sein langgehegter Wunsch war es jedoch, auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt als Maler tätig sein zu können. Die Stralsunder Werkstätten wurden zu seinem Sprungbrett und betreuten den Übergang. Im Malerbetrieb von Tino Maxin erhielt Ingo Gesch im Februar 2019 zunächst einen Praktikumsplatz, der verlängert und anschließend in einen Außenarbeitsplatz der Stralsunder Werkstätten umgewandelt wurde. Am Ende führte die lange Reise zum großen Erfolg: Ingo Gesch erhielt im Juli 2020 einen unbefristeten Arbeitsvertrag auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.

Mit verschiedenen Maßnahmen werden in den Stralsunder Werkstätten die berufliche und gesellschaftliche Teilhabe, Autonomie und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung oder seelischen Erkrankungen gestärkt. Dabei erfolgt die Begleitung der Beschäftigten anhand individueller Pläne und zum Teil über mehrere Jahre. Innerhalb der verschiedenen Förderschwerpunkte sind dann zum Beispiel soziale Kompetenzen, praktische Fähigkeiten und spezifische Arbeitskenntnisse wichtige Inhalte. Eine maßgebliche Rolle kommt in diesem Zusammenhang den verschiedenen Arbeitsbereichen der Stralsunder Werkstätten zu. Dort werden die Beschäftigten durch das Fachpersonal und mit Bezug zum jeweiligen Berufsalltag bestärkt und angeleitet.

Hintergrund
Ingo Gesch entschied sich für einen Platz in der Tischlerei. Schon in Neukloster hatte er in der dortigen Werkstatt die Tischlerei besucht. Seine eigentliche Leidenschaft gilt jedoch dem Zeichnen. Der Wunsch nach einer Beschäftigung in einem Malerbetrieb lag daher nahe. Mit diesem Anliegen ging er auf Susanne Größl vom Sozialen Dienst der Stralsunder Werkstätten zu. Daraufhin vereinbarte diese ein Treffen mit dem Integrationsfachdienst. Die beiden Einrichtungen kooperieren im Rahmen einer vertraglichen Vereinbarung, um in der Zusammenarbeit passende Praktika, Außenarbeitsplätze und sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen zu vermitteln. „Jeder hat individuelle Interessen, Fähigkeiten und Bedürfnisse. Es geht darum für alle die passende Stelle zu finden. Daher ist ein richtiges Kennenlernen zunächst wichtig“, sagt Susanne Größl. Der Integrationsfachdienst wiederum kennt die Situation auf dem Arbeitsmarkt und fungiert als Vermittler zwischen Werkstattbeschäftigten und Arbeitgebern auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Daraus ging das Praktikum in dem Malerbetrieb hervor. Dort wurde sofort zugesagt.

Praktisches Talent
Während seines Praktikums konnte Ingo Gesch überzeugen. Er ist ein Praktiker. Um auch die Theorie hinter der Praxis zu erlernen, wollte er gerne eine Ausbildung beginnen. Das Praktikum wurde daraufhin zunächst verlängert, um seine Eignung für die anspruchsvolle Lehre festzustellen. Susanne Größl und Kerstin Friesenhahn vom Integrationsfachdienst besuchten ihn regelmäßig, um ihn in diesem Prozess zu begleiten. Am Ende fiel die Entscheidung jedoch gegen die Ausbildung; zu groß erschienen die theoretischen Anforderungen. Dennoch waren sich alle Beteiligten einig, dass Ingo Gesch in dem Betrieb bleiben sollte, da er über ein hohes praktisches Talent verfügt. Seine Praktikumsstelle wurde so zunächst in einen Außenarbeitsplatz der Stralsunder Werkstätten umgewandelt.

Zusammenarbeit ist wichtig
„Das vorrangige Ziel eines Außenarbeitsplatzes besteht in der Übernahme in ein versicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis“, sagt Kerstin Friesenhahn. „Je nachdem, ob eine Eignung für den ersten Arbeitsmarkt festgestellt wird, bei dem Beschäftigten der Wunsch zur Übernahme besteht und der Arbeitgeber diese bestätigt, wird dann eine Übernahme vorbereitet.“ Die langjährige Betreuung durch die beiden Einrichtungen läuft dennoch weiter und auch den Unternehmen stehen feste Ansprechpartner zur Seite. „Man wird nicht alleine gelassen. Die Zusammenarbeit mit dem Sozialen Dienst der Stralsunder Werkstätten und dem Integrationsfachdienst war und ist super“, lobt Tino Maxin. „Ich würde mir wünschen, dass mehr Betriebe den Werkstattbeschäftigten die Möglichkeit bieten, auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig zu werden. Herr Gesch passt ins Team, zeigt eine hohe Einsatz- und Verantwortungsbereitschaft und versucht alles so gut wie möglich umzusetzen. Er ist ein echter Glücksgriff“, so der Firmenchef.

Spaß an der Arbeit
Auch Ingo Gesch freut sich über den neuen Arbeitsplatz und ist dort glücklich: „Ich habe seit dem ersten Tag Spaß daran“, sagt er. „Mir war von vornherein klar, dass der erste Arbeitsmarkt stressig ist. Aber darauf habe ich mich eingestellt und wollte etwas Neues ausprobieren“, spricht er weiter. Mittlerweile bereitet er ohne weitere Instruktionen Baustellen vor, spachtelt, streicht und geht den Kollegen zur Hand. Dafür lobt ihn auch sein Chef. In Bezug auf seine Übernahme erfuhr Ingo Gesch daher auch viel Rückhalt von den anderen Angestellten des Malerbetriebs. Vom ersten Tag an sei die Zusammenarbeit „top“ gewesen, so Ingo Gesch.

 

Text: Stralsunder Werkstätten gGmbH

Foto: Stralsunder Werkstätten gGmbH (Sarah Haubner)

Umfassender Impftermin bei den Stralsunder Werkstätten


Tobias Bockmann, Beschäftigter bei den Stralsunder Werkstätten, erhält seine erste Corona-Schutzimpfung und freut sich über diese Möglichkeit. „Wenn man sich impfen lässt, ist man auf der sicheren Seite“, sagt er. (Foto: Stralsunder Werkstätten).

Schon zum dritten Mal konnten die Stralsunder Werkstätten auf die unerlässliche Hilfe des Stralsunder Impfzentrums zählen. Zwei Impfteams waren wieder vor Ort und verabreichten die wichtigen Corona-Schutzimpfungen. In dem Sozialunternehmen werden Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung oder einen seelischen Erkrankung beschäftigt und betreut. Neben dem einrichtungsbezogenen Hygiene- und Sicherheitskonzept sorgt nun auch der hohe Anteil an Geimpften für einen umfassenden Schutz innerhalb der Stralsunder Werkstätten.

Zu Beginn des Jahres erhielten bereits die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnhauses, die Teilnehmenden der Tagesgruppen und das jeweils zugehörige Fachpersonal der Stralsunder Werkstätten die Impfungen gegen das Corona-Virus. Nun waren auch alle anderen an der Reihe. Dies folgt der vorgegeben Ordnung bei der Vergabe der Impfungen. In den Bereichen Fördern, Bilden, Arbeiten und Wohnen werden in dem Sozialunternehmen etwa 560 Personen beschäftigt oder betreut, die nun alle ein Impfangebot erhalten und mit hoher Bereitschaft angenommen haben. „Seit Beginn der Pandemie haben wir unser Hygiene- und Sicherheitskonzept stetig fort- und weiterentwickelt und waren damit gut geschützt. Mit den Impfungen sind wir nun noch besser aufgestellt, um innerhalb der Belegschaft und unter den Beschäftigten einen Corona-Ausbruch zu verhindern“, freut sich Peter Friesenhahn, Geschäftsführer der Stralsunder Werkstätten.

 

Text: Stralsunder Werkstätten gGmbH

Foto: Stralsunder Werkstätten gGmbH (Sarah Haubner)

Frühjahrs- und Osterverkauf in den Stralsunder Werkstätten

Am Montag, 15.03.2021 startet der Frühjahrs- und Osterverkauf der Stralsunder Werkstätten (Foto: Stralsunder Werkstätten).

Die Stralsunder Werkstätten bieten Interessierten ab dem 15. März 2021 bis einschließlich Ostern die Möglichkeit Produkte aus verschiedenen Arbeitsbereichen zu erwerben. Unter Beachtung der geltenden Corona-Schutzmaßnahmen werden an der Hauptwerkstatt des Sozialunternehmens in der Albert-Schweitzer-Straße 1, 18437 Stralsund während der regulären Öffnungszeiten (Montag – Freitag, 08:00 – 15:00 Uhr) in liebevoller Handarbeit gefertigte Produkte aus der Keramikwerkstatt, der Tischlerei und der Schneiderei erhältlich sein. Auch in der Integrationswerkstatt, in der Hafenstraße 19, 18439 Stralsund kann auf Anfrage eine Produktpräsentation im Anmeldebereich angeboten werden. Vor Ort wird dafür eine Produktauswahl aus der Keramikwerkstatt zusammengestellt.

Bereits beim Weihnachtsverkauf der Stralsunder Werkstätten konnte ein sicheres Einkaufserlebnis ermöglicht werden, wodurch viele schöne Produkte ihren Besitzer wechselten. Auch beim Frühjahrs- und Osterverkauf wird wieder auf die Einhaltung des Hygiene- und Sicherheitskonzepts der Stralsunder Werkstätten geachtet. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist während eines Besuches ebenso verpflichtend, wie die Einhaltung der geltenden Abstandsregelungen.

Interessierte sind herzlich eingeladen, im vielfältigen Produktrepertoire der verschiedenen Arbeitsbereiche zu stöbern. Das Angebot umfasst dekorative Artikel wie zum Beispiel Osterhasen und -hühner oder Stralsund Ansichten, aber auch nützliche Produkte wie zum Beispiel florales Gebrauchsgeschirr oder die praktischen Klammerbeutel aus der Schneiderei der Stralsunder Werkstätten.

Text: Stralsunder Werkstätten gGmbH
Foto: Stralsunder Werkstätten gGmbH (Sarah Haubner)

Stralsunder Werkstätten beziehen von SWG saniertes Wohnhaus


1. Reihe v.l.n.r.: Sven Kadow, Mitglied der Bewohnervertretung, Patrizia Turban, Hausleiterin des neuen Wohnhauses, Janett Schmitz, Mitglied der Bewohnervertretung und Andrea Meyer, Bereichsleitung Wohnen der Stralsunder Werkstätten.
2. Reihe v.l.n.r.: Landrat Stefan Kerth, Oberbürgermeister Alxander Badrow, SWG-Geschäftsführer Hendrik Lastovka, Stefan Brunke, Leiter des Fachdienstes Soziales Landkreis Vorpommern-Rügen und Peter Friesenhahn, Geschäftsführer der Stralsunder Werkstätten (Foto: Hansestadt Stralsund).

Das gleichermaßen große wie großartige Wohnprojekt der Stralsunder Werkstätten im Heinrich-Heine-Ring 41 wurde in gut zwei Jahren erfolgreich und umfassend von der Stralsunder Wohnungsbaugesellschaft saniert. Die SWG investierte mehrere Millionen Euro in das Hochhaus, das nun für bis zu 84 Bewohnerinnen und Bewohner ein Zuhause ist – ein Zuhause mit besten Möglichkeiten für das Wohnen von Menschen mit Behinderung und deren Betreuung im eigenen Wohnumfeld. Jede Wohnung hat einen eigenen Balkon und der moderne Anbau bietet Platz für gemeinschaftliche Nutzungen. “Ich freue mich über das partnerschaftliche Miteinander zweier unserer hansestädtischen Gesellschaften. Die Stralsunder Werkstätten und die SWG sind ein traditionell gutes Team. Wir haben hier den klassischen Fall einer Win-Win-Situation,” freut sich Oberbürgermeister Alexander Badrow bei der offiziellen Eröffnung, “Die SWG hat wieder einmal ihre Leistungsfähigkeit in Sachen hoher Wohnkomfort bei moderaten Mieten bewiesen, während die Werkstätten ihre beiden vorherigen Wohnhäuser an einem Standort zusammenführen und sogar noch um 21 Plätze erweitern konnten.”

 

Der  aufwendige Umzug ist bereits abgeschlossen. Nun wohnen alle gemeinsam an einem zentralen Punkt im Stralsunder Stadtgebiet. Neben einer multiprofessionellen Betreuung und Begleitung im Alltag sorgt das Sozialunternehmen im neuen Wohnhaus auch für tolle Freizeitangebote. Bau- und Wohnkonzept funktionieren hier Hand in Hand: In den verschiedenen Funktionsräumen werden vielfältige Angebote realisiert. „Der moderne Standard des neuen Wohnhauses trägt dazu bei, dass wir unser Wohnkonzept bestmöglich realisieren und unseren Bewohnerinnen und Bewohnern ein umfassendes Angebot in der pflegerischen Betreuung und der Begleitung im Alltag bieten können.“, sagt Peter Friesenhahn, Geschäftsführer der Stralsunder Werkstätten. „Individuellen Bedürfnissen kann hier ebenso viel Raum gegeben werden, wie allgemeinen Gesprächs-, Schulungs- oder Kreativangeboten.“ Die Außenanlagen befinden sich aktuell noch im Ausbau. Im Sommer werden sie das ‚Haus der besonderen Wohnformen‘ mit hohem Wohnkomfort ganzheitlich abrunden.

 

Text: Hansestadt Stralsund / Stralsunder Werkstätten gGmbH

 

Foto: Hansestadt Stralsund (Peter Koslik)

Impfstart bei den Stralsunder Werkstätten

Jasmin Scheel, Kranken- und Altenpflegerin, bereitet eine Impfdosis vor (Foto: Stralsunder Werkstätten).

Die Bewohnerinnen und Bewohner der Wohnheime der Stralsunder Werkstätten, die Teilnehmenden der dortigen Tagesgruppen, sowie das zugehörige Fachpersonal erhielten ihre erste Impfdosis. Dadurch konnten insgesamt 120 Personen gegen das Corona-Virus geimpft werden.

Die Leiterin des Wohnens der Stralsunder Werkstätten, Andrea Meyer, sowie Patrizia Turban, die Hausleitung der zugehörigen Wohnheime gingen mit gutem Beispiel voran und wurden als erste geimpft. Damit sollte der Zielgruppe die Angst vor der Impfung genommen werden. In den Stralsunder Werkstätten werden Menschen mit zum Teil schwerstmehrfacher Behinderung beschäftigt und betreut. „Es ist wichtig unseren Bewohnern und Teilnehmenden zu zeigen, dass sie keine Angst vor der Impfung haben müssen. Indem wir selbst geimpft wurden, konnten wir ihnen die Sorge vor der Spritze und der ungewohnten Situation nehmen“, sagt Andrea Meyer.

Zwei Teams des Stralsunder Impfzentrums zusammengesetzt aus Ärzten, Freiwilligen, Helfern des Technischen Hilfswerks und Soldaten der Bundeswehr kamen für den Termin zum Hauptgelände der Stralsunder Werkstätten. Die administrative Zuständigkeit übernahmen dabei die Soldaten der Bundeswehr und die Helfer des Technischen Hilfswerks der Ortsgruppen Stralsund und Bergen auf Rügen. Sie übermitteln die Daten an das Impfzentrum vor Ort und an das Robert-Koch-Institut (RKI). Die Ärzte und die freiwilligen Helfer kümmern sich derweil um die Impfungen. „Ich muss etwas tun. Bei all dem Unglück kann ich nicht zuhause sitzen und nichts tun“, sagt Dr. Brigitte Lahrmann. Die 81-jährige ging letztes Jahr im November in den Ruhestand, doch als die Anfrage kam bei den Impfungen zu helfen, habe sie sich sofort gemeldet, so Dr. Brigitte Lahrmann. Zuvor arbeitete sie als Betriebsärztin im arbeitsmedizinischen Dienst der Firma Streit und betreute im Zuge dessen auch diakonische Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern. Der Übergang in den Ruhestand im November 2020 sei ihr vor allem aufgrund des engen persönlichen Kontakts zu den Beschäftigten der von ihr betreuten Werkstätten schwer gefallen, sagt sie.

Auch in den Stralsunder Werkstätten wurden keine Mühen gescheut, um den Impftermin bestmöglich umzusetzen. In der Hauptwerkstatt wurden mehrere Räume umgeräumt, um getrennte Warte-, Impf- und Ruhebereiche zur Verfügung zu stellen. Den jeweils dort Beschäftigten wurde dafür ein Tag frei gegeben. Über der Fahrdienst wurden die Bewohnerinnen und Bewohner, sowie die Teilnehmenden der Tagesgruppe  in einer bestimmten Reihenfolge zum Hauptgelände des Sozialunternehmens gebracht und nach dem Impftermin und der Erholungszeit zu ihren Wohnorten zurückgefahren.

Text: Stralsunder Werkstätten gGmbH
Fotos: Stralsunder Werkstätten gGmbH (Sarah Haubner)

Von Zusammengehörigkeit und Freundschaft: Für Marcel Käding sind die Stralsunder Werkstätten mehr als nur ein Arbeitsplatz

Marcel Käding, Beschäftigter der Tischlerei, fertigt Bierkästen für die Insel-Brauerei (Foto: Stralsunder Werkstätten).

Er ist Fußball begeistert, liebt das Arbeiten mit Holz und strahlt Zufriedenheit aus: Marcel Käding ist 37 Jahre alt und arbeitet schon seit 2014 bei den Stralsunder Werkstätten. Von Anfang an war hier die Tischlerei sein Tätigkeitsfeld und dort möchte er auch weiterhin bleiben. Auf die Frage, wie ein perfekter Arbeitstag für ihn aussehen würde, beschreibt er seinen Alltag bei den Stralsunder Werkstätten und sagt: „Das Beste ist das, was ich bereits habe“.

Aufgewachsen ist Marcel Käding in Barth. Einer seiner ehemaligen Lehrer vermittelte den Kontakt zum CJD Ribnitz-Damgarten, wo er in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung zunächst die unterschiedlichen Arbeitsbereiche kennenlernte. Am Ende entschied er sich für die Tischlerei. Etwas mit eigenen Händen zu bearbeiten, das Holz zu formen und Neues zusammenzusetzen, dafür könne er sich begeistern. Nach Stralsund zog ihn dann die Liebe, schon seit 9 Jahren ist er mit seiner Freundin zusammen. Mit dem Umzug kam auch der Wechsel zu den Stralsunder Werkstätten, wo er vor allem die Aufträge der Insel-Brauerei bearbeitet. Zusammen mit seinen Kollegen fertigt er deren Bierkästen an. Dieser Prozess umfasst mehrere Arbeitsschritte: Zunächst müssen die Holzplatten auf das jeweilige Maß zugeschnitten werden, woraufhin dann die Einzelteile durch Kleben und Tackern mittels Leisten verbunden werden. Daran anschließend wird der Stempel der Insel-Brauerei auf die Kästen eingraviert und das Logo der Stralsunder Werkstätten auf der Unterseite eingefügt. Zum Schluss werden noch die einzelnen Kanten abgeschliffen. Marcel Käding ist für das Sägen der Platten zuständig, doch wenn er alle seine Aufträge bearbeitet hat, hilft er seinen Kollegen bei den restlichen Arbeitsschritten. Pünktlichkeit und vor allem Teamgeist seien ihm wichtig, meint er.

Dass seine Arbeitskollegen für ihn Freunde sind, zeigt sich auch beim gemeinsamen Fußball spielen. Dazu nutzt er eine der berufsbegleitenden Maßnahmen der Stralsunder Werkstätten, die der individuellen Förderung und Begleitung dienen und von Sport, über Musizieren bis hin zu Unterricht in Mathematik oder Deutsch Vielfältiges umfassen. Zum Fußball spielen trifft sich die Mannschaft um die Trainer Christian Philippen und Christian Melms, beide Gruppenleiter in der Tischlerei der Stralsunder Werkstätten, je nach Jahreszeit ein- oder zweimal pro Woche. Momentan findet aufgrund der Corona-Pandemie leider kein Training mehr statt, doch der Rückblick auf vergangene Erfolge bleibt: schon sieben Mal wurde die Fußballmannschaft der Stralsunder Werkstätten Landesmeister unter den Werkstätten für behinderte Menschen in Mecklenburg-Vorpommern, zuletzt 2018. Mit diesen Siegen konnte sich die Mannschaft für das anschließende Titelrennen auf Bundesebene qualifizieren, aus dem das Team im Jahr 2011 sogar als Deutscher Vizemeister hervorging. Auch Marcel Käding trug zu diesen Wettkämpfen seinen Teil bei und unterstützt sein Team seit seinem Spielstart im Jahr 2014 auf diversen Positionen. Ob als Torwart oder Feldspieler, er hat Freude am Spielen – egal wo er auf dem Platz eingesetzt wird.

Auch privat ist er leidenschaftlicher Fußball-Fan. Schon oft hat er die Heimspiele des F.C. Hansa Rostock im Ostseestadion besucht. Doch auch dieser Freizeitbeschäftigung kann er momentan aufgrund des Corona-Virus leider nicht nachgehen. Was bleibt sind andere Hobbys: im Sommer morgens mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren oder am Wochenende mit seiner Partnerin kleine Ausflüge unternehmen und die Familie besuchen. Für die Zukunft wünscht er sich, dass alle gesund bleiben und er noch lange mit seiner Freundin zusammen bleiben wird.

Aktuelle Corona-Regelungen in den Stralsunder Werkstätten

am Wochenende haben sich die Bundesregierung und die Ministerpräsidenten der Länder zusammengesetzt und über neue Corona-Maßnahmen beraten. Hieraus sind viele neue Regelungen hervorgegangen, die auch die Arbeit der Stralsunder Werkstätten betreffen. Auch wir möchten unseren Beitrag leisten, die weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern, weshalb die Umsetzung der empfohlenen und gebotenen Maßnahmen für uns folgende Änderungen beinhalten:

Weihnachtsfrühstück am 18. Dezember fällt aus
Leider muss das geplante interne Weihnachtsfrühstück am Freitag abgesagt werden. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Stattdessen werden wir ein Neujahrsfrühstück organisieren, sobald die Corona-Regelungen und die allgemeine Situation es wieder zulassen werden.
Am Freitag bleibt die Arbeitszeit für die Beschäftigten trotz des abgesagten Frühstücks bei 8.00 bis 12.30 Uhr bestehen.

Der Weihnachtsverkauf endet vorzeitig
Mit dem Eintritt der neuen Corona-Verordnung steht fest, dass wir unseren Weihnachtsverkauf vorzeitig beenden müssen. Heute und morgen besteht für Sie noch die Möglichkeit bei uns nach den letzten Weihnachtsgeschenken zu stöbern. Hierfür können Sie den Weihnachtsverkauf  der Integrationswerkstatt (Hafenstraße 19, 18439 Stralsund) oder der Hauptwerkstatt (Albert-Schweitzer-Str. 1, 18437 Stralsund) in der Zeit zwischen 7:30 und 15:00 Uhr besuchen. Ab Mittwoch wird kein weiterer Verkauf mehr möglich sein

Das Bistro „Delikater“ schließt
Da auch Zoos und Tierparks ab Mittwoch schließen müssen, wird das Bistro „Delikater“ nur noch heute und morgen einen Außerhausverkauf für Zoobesucher anbieten. Die darauffolgende Schließung des Bistro „Delikater“ erstreckt sich nach aktuellem Stand bis zum 17. Januar 2021. Wir freuen uns darauf, Sie voraussichtlich ab dem 18. Januar wieder im Bistro „Delikater“ begrüßen zu dürfen.

Arbeit in den restlichen Werkstattbereichen
Für alle anderen Werkstattbereiche und die Tagesgruppe gilt, dass wir  alle Leistungen weiter anbieten, aber unsere Schutzmaßnahmen noch weiter anpassen müssen. Informationen in Bezug auf die Maßnahmen für die Beschäftigten und Teilnehmer erfragen Sie bitte beim jeweilig zuständigen Gruppenleiter bzw. Betreuer.

Eingeschränkter Zutritt zu unseren Einrichtungen und Standorten
In den Arbeitsbereichen und der Tagesgruppe gilt ab sofort wieder ein Betretungsverbot für externe Besucher (Lieferanten und Kunden). Bitte klären Sie Ihre Bedarfe ggf. telefonisch.
Besuche in den Wohnheimen müssen wie bisher telefonisch angemeldet werden und beschränken sich auf einen Besucher pro Tag pro Bewohner.

Wir bedanken uns schon im Voraus für Ihr Verständnis und halten Sie an dieser Stelle über die weiteren  Entwicklungen auf dem Laufenden. Bei Rückfragen können Sie sich gerne jederzeit an uns wenden.

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Korrektur: Update zum Stand des positiven Covid-19-Befunds in der Tagesgruppe

Nachdem in der vergangenen Woche eine Teilnehmerin der Tagesgruppen positiv auf Covid-19 getestet wurde, ordnete das Gesundheitsamt umfassende Tests bei dem als Erstkontakt identifizierten Personenkreis an. Heute wurde uns mitgeteilt, dass eine weitere Teilnehmerin der Tagesgruppen, die als Erstkontakt  galt, leichte Symptome aufweist und  einen positiven Covid-19-Befund hat.

Die betroffene Person befindet sich bereits seit dem Bekanntwerden des ersten Falls in häuslicher Quarantäne. Der Personenkreis mit dem sie vor Bekanntwerden ihres Ergebnisses Kontakt hatte ist identisch mit demjenigen, der sich bereits seit vergangener Woche in vorsorglicher Quarantäne befindet, wodurch eine weitere Verbreitung des Corona-Virus bereits unterbunden wurde. Da bei diesen Kontaktpersonen zudem alle Testergebnisse vom Montag negativ ausgefallen sind, sind keine weiteren Maßnahmen zu treffen.

Nach aktuellem Stand kann daher die Arbeit im Förderbereich nach Ablauf der vorsorglich getroffenen Quarantäne-Maßnahme ab dem 16. Dezember 2020 wieder wie gewohnt aufgenommen werden.

Wir wünschen der betroffenen Nutzerin eine gute und schnelle Genesung.

Gerne stehen wir im Falle von Rückfragen zur Verfügung.

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Geschäftsleitung Stralsunder Werkstätten gGmbH

Update zum Stand des positiven Covid-19-Befunds in der Tagesgruppe

Seit Bekanntwerden des positiven Covid-19-Befunds in der Tagesgruppe der Stralsunder Werkstätten in der vergangenen Woche weist keine weitere Kontaktperson Anzeichen einer Covid-19-Erkrankung auf. Auch die vom örtlich zuständigen Gesundheitsamt angewiesenen Tests bei dem als Erstkontakt identifizierten Personenkreis fielen allesamt negativ aus.

Momentan ist der Förderbereich geschlossen, da aktuell keiner der Teilnehmenden die Tagesgruppe besucht. Die Fachkollegen des Förderbereichs, die nicht von dem positiven Testergebnis betroffen waren, unterstützen daher zurzeit andere Bereiche der Stralsunder Werkstätten. Nach aktuellem Stand kann die Arbeit in der Tagesgruppe nach Ablauf der vorsorglich getroffenen Quarantäne-Maßnahme wieder wie gewohnt aufgenommen werden.

Gerne stehen wir im Falle von Rückfragen zur Verfügung.

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Positiver Covid-19-Befund in der Tagesgruppe

Eine Nutzerin der Tagesgruppe bzw. im Förderbereich wurde positiv auf Covid-19 getestet und befindet sich nun in häuslicher Quarantäne. Der Bescheid über das positive Testergebnis kam am heutigen Donnerstag, 03. Dezember 2020. Daraufhin wurden von der Geschäftsleitung der Stralsunder Werkstätten umgehend alle erforderlichen Maßnahmen eingeleitet.

Die Teilnehmenden und die Fachkräfte aus der Tagesgruppe, die persönlichen Kontakt hatten, haben sich vorsorglich in häusliche Quarantäne begeben. Auch alle weiteren Personen, die als Erstkontakt gelten, wurden über die Situation informiert und befinden sich vorsorglich in häuslicher Quarantäne. Dabei handelt es sich um einzelne Mitarbeiter des Fahrdienstes und externe Besucher.
Das örtliche zuständige Gesundheitsamt trifft derzeit alle Vorbereitungen, um innerhalb dieses Personenkreises am Montag, dem 07. Dezember 2020 umfassende Tests durchzuführen.

Da sich die Tagesgruppe in einem separaten Gebäude befindet, sind die anderen Arbeitsbereiche der Stralsunder Werkstätten nicht betroffen. Weiterhin kommt es zu keiner Vollschließung der Tagesgruppe. Die Kollegen und Nutzer, die keinen Kontakt hatten, können den Förderbereich weiterhin besuchen.

Die Stralsunder Werkstätten stehen in engem Kontakt mit dem örtlichen Gesundheitsamt. Mit den entsprechenden Ansprechpartnern wurden und werden alle weiteren Maßnahmen abgestimmt.
Wir werden über das weitere Geschehen informieren und wünschen der betroffenen Nutzerin gute und schnelle Genesung.

Gerne stehen wir im Falle von Rückfragen zur Verfügung.

 

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Update zum Stand des positiven Covid-19-Befunds bei der ambulanten Wohnassistenz

Seit Bekanntwerden des positiven Covid-19-Befunds bei der ambulanten Wohnassistenz der Stralsunder Werkstätten in der vergangenen Woche weist keine weitere Fachkraft bzw. Kontaktperson Anzeichen einer Covid-19-Erkrankung auf. Nach aktuellem Stand werden daher alle Kollegen ihre Arbeit nach Ablauf der vorsorglich getroffenen Quarantäne-Maßnahme am 02.12.2020 wieder wie gewohnt aufnehmen.

Das Angebot der ambulanten Wohnassistenz konnte während des gesamten Zeitraums weiterhin vollumfänglich gewährleistet werden. Die Mitarbeiter, die sich sicherheitshalber in häusliche Quarantäne begeben haben, stehen seit vergangenem Freitag in einem ständigen telefonischen Austausch mit den Nutzern. Auch persönliche Termine konnten durch die Fachkollegen, die nicht von der Quarantäne-Maßnahme betroffen waren, ohne Ausfälle bedient werden.

Die Stralsunder Werkstätten danken ihrem gesamten Team, das durch sein umfangreiches Engagement einen uneingeschränkten Fortbestand des Dienstangebots sichergestellt hat.

Gerne stehen wir im Falle von Rückfragen zur Verfügung.

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Geschäftsleitung Stralsunder Werkstätten gGmbH

Informationen über das Corona-Virus und Quarantäne in leichter Sprache

Was genau ist das Corona-Virus?

Hier wird das Corona-Virus in leichter Sprache erklärt.

Coronavirus_Leichte_Sprache

Quelle: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/C/Coronavirus/BMG-BZgA_Coronavirus_LeichteSprache.pdf

 

Was bedeutet Quarantäne?

Die Bundesregierung erklärt in leichter Sprache, wie man sich bei Quarantäne am besten verhalten soll.

Was ist wichtig bei einer Quarantäne zuhause_leichte Sprache

Quelle: https://www.bundesregierung.de/breg-de/leichte-sprache/was-ist-wichtig-bei-einer-quarantaene-zuhause–1738032

Positiver Covid-19-Befund bei der ambulanten Wohnassistenz

Eine Fachkraft der ambulanten Wohnassistenz wurde positiv auf Covid-19 getestet. Nachdem am 18. November der Test durchgeführt wurde, kam am 19. November der Befund. Nach Bekanntwerden des positiven Testergebnisses hat sich die betroffene Person umgehend in häusliche Quarantäne begeben. Von der Geschäftsleitung der Stralsunder Werkstätten wurden daraufhin alle erforderlichen Maßnahmen eingeleitet.

In Zusammenarbeit mit dem örtlichen Gesundheitsamt wurden die Kontaktpersonen ermittelt und über die Situation informiert. Alle Mitarbeiter, die persönlichen Kontakt hatten, befinden sich vorsorglich in häuslicher Quarantäne. Dies betrifft derzeit 9 von 13 Mitarbeitern des Fachpersonals der ambulanten Wohnassistenz. Nutzer der ambulanten Wohnassistenz mussten nicht in Quarantäne, da bei Kontakten alle A-H-A-Regeln eingehalten wurden. Da es sich bei der ambulanten Wohnassistenz um ein separates Angebot handelt, sind die anderen Bereiche der Stralsunder Werkstätten nicht betroffen. Bisher weist keine der Kontaktpersonen Anzeichen oder Symptome einer Erkrankung auf. Dennoch verbleiben alle Kontaktpersonen bis einschließlich 01.12.2020 in häuslicher Quarantäne.

Das Dienstangebot der ambulanten Wohnassistenz bleibt trotz des positiven Covid-19-Befunds weiterhin vollständig bestehen. Alle Fachkollegen der ambulanten Wohnassistenz sind telefonisch erreichbar und werden dadurch auch weiterhin in einem täglichen Austausch mit den Nutzern stehen. Zudem sichern die Stralsunder Werkstätten für Bedarfe persönlicher Begleitung eine alternative Leistungserbringung. Das bedeutet, dass das Fachpersonal aus unseren anderen Arbeitsbereichen, das durch die Tätigkeit innerhalb des Arbeitsbereichs einen persönlichen Bezug zu den Nutzern hat, die Vertretung für die ambulante Wohnassistenz übernehmen wird. Dadurch kann bei Bedarf eine direkte Betreuung, wie zum Beispiel die Einkaufsbegleitung, weiterhin ermöglicht und das gesamte Angebot der ambulanten Wohnassistenz auch in den kommenden Tagen gewährleistet werden.

Die Stralsunder Werkstätten stehen in engem Kontakt mit dem Gesundheitsamt. Mit den entsprechenden Ansprechpartnern wurden und werden alle weiteren Maßnahmen abgestimmt.

Wir werden über das weitere Geschehen informieren.

Gerne stehen wir im Falle von Rückfragen zur Verfügung.

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Weihnachtsverkauf statt „Tag der offenen Tür“ in den Stralsunder Werkstätten

Die Stralsunder Werkstätten bieten Interessierten vom 18. November bis 18. Dezember 2020 die Möglichkeit Produkte aus verschiedenen Arbeitsbereichen zu erwerben. Unter Beachtung der geltenden Corona-Schutzmaßnahmen wird an drei Standorten ein Stöbern im vielfältigen Produktsortiment ermöglicht. In der Hauptwerkstatt in der Albert-Schweitzer-Straße 1 und in der Integrationswerkstatt in der Hafenstraße 19 werden während der regulären Öffnungszeiten (Montag – Freitag, 7:30 – 15:00 Uhr) in liebevoller Handarbeit gefertigte Produkte aus der Schneiderei, der Keramikwerkstatt und der Tischlerei erhältlich sein. In der Außenstelle in der Barther Straße 62a können am 20. November und an den darauffolgenden vier Freitagen von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr Produkte der Stralsunder Werkstätten erworben werden.

Vom 18. November bis 18. Dezember 2020 werden unter anderem in der Integrationswerkstatt in der Hafenstraße 19 Produkte der Stralsunder Werkstätten erhältlich sein. In der dort ansässigen Keramikwerkstatt laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren (Foto: Stralsunder Werkstätten).

Der traditionelle “Tag der offenen Tür” der Stralsunder Werkstätten muss aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr ausfallen. Auf kreative, handgefertigte Produkte aus den Arbeitsbereichen des Sozialunternehmens muss dennoch niemand verzichten. Der Einzel- und Großhandel bleiben unter Auflagen auch während der verstärkten Corona-Maßnahmen im November geöffnet. Somit ist auch in den Stralsunder Werkstätten ein Produktverkauf weiterhin möglich. “Wir arbeiten seit dem Frühjahr mit einem einrichtungsbezogenen Hygiene- und Sicherheitskonzept, das beständig weiterentwickelt wurde. Unseren Kunden können wir somit ein sicheres Einkaufserlebnis ermöglichen.”, betont Peter Friesenhahn, Geschäftsführer der Stralsunder Werkstätten. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist während eines Besuches aller drei Standorte ebenso verpflichtend, wie die Einhaltung der geltenden Abstandsregelungen.

Interessierte sind herzlich eingeladen, im vielfältigen Produktrepertoire der verschiedenen Arbeitsbereiche zu stöbern. Das Angebot umfasst weihnachtliche Artikel, darunter die beliebten Stralsunder Lichterbögen, Tischdecken mit Weihnachtsmotiv oder Kugeln und Anhänger aus Keramik, aber auch nützliche Produkte wie Klammerbeutel, Kissen, Geschirr und Vogelhäuser.

Neue Besuchs- und Betretungsregeln in Wohnbereichen der Stralsunder Werkstätten

Im Zuge steigender Corona-Zahlen in Mecklenburg-Vorpommern wurde vor Kurzem die „Pflege und Soziales Corona-Verordnung“ der Landesregierung überarbeitet. Ab sofort gelten generell für besondere Wohnformen für Menschen mit Behinderung, und damit auch für die Wohnbereiche der Stralsunder Werkstätten, neue Besuchs- und Betretungsregeln. Weitere Einschränkungen gelten in Abhängigkeit vom lokalen Infektionsgeschehen.

Generelle Einschränkungen:

Besucherinnen und Besucher

  • die sich in den letzten drei Tagen in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt aufgehalten haben, in dem innerhalb von sieben Tagen mehr als 100 Corona-Neuinfektionen je 100.000 Einwohner Tagen festgestellt wurden
  • die sich in den letzten drei Tagen in einem Risikogebiet außerhalb der Bundesrepublik Deutschland aufgehalten haben

dürfen unsere Wohnbereiche bis auf Weiteres nicht betreten.

AUSNAHME: Die betroffenen Personen können einen negativen Corona-Test vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden ist.

 

Einschränkungen in Abhängigkeit vom lokalen Infektionsgeschehen:

Gradmesser ist die sogenannte Corona-Ampel. Sie regelt, was passiert, wenn ein Kreis oder eine kreisfreie Stadt die Zahl von 35 (Stufe: orange) oder 50 (Stufe: rot) Infizierten pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den letzten sieben Tagen überschreitet.

Es gelten folgende Einschränkungen in unseren Wohnbereichen:

Corona-Ampel Stufe orange: höchstens zwei Besucher/innen pro Bewohner/in

Corona-Ampel Stufe rot: höchstens ein/e Besucher/in pro Bewohner/in

Corona-Ampel Stufe rot 2: Besuche sind nur in einem separaten Besuchszimmer gestattet

Auswirkungen der neuen Corona-Regeln auf die Stralsunder Werkstätten

Ab dem heutigen Montag, 02.11.2020, gelten in Mecklenburg-Vorpommern neue Corona-Schutzregeln. Die von der Landesregierung beschlossenen Maßnahmen gelten bis vorerst Ende November.

Im Folgenden informieren wir über die Auswirkungen der neuen Schutzregeln auf die Arbeit in den Stralsunder Werkstätten:

→ Bistro “Delikater”: Zoos und Tierparks dürfen ihre Außenbereiche weiterhin öffnen. Ebenso ist ein gastronomischer Außerhausverkauf von Speisen und Getränken an Zoo- bzw. Tierparkbesucher gestattet. Die Stralsunder Werkstätten halten ab heute im Bistro “Delikater” einen solchen Außerhausverkauf von Speisen und Getränken für Besucher des Stralsunder Zoos vor. Der Verkauf erfolgt täglich von 10 – 16 Uhr aus dem Wintergarten des Zoobistros heraus. Dabei sind die geltenden Abstandsregelungen einzuhalten. Für externe Gäste (Zugang über Parkplatz Barther Straße) bleibt das Bistro “Delikater” bis auf Weiteres geschlossen. Die Tageskarte wird bis Ende November eingestellt.

→ WfbM: Die Werkstatt für behinderte Menschen bleibt für alle Teilnehmenden und Beschäftigten geöffnet. Es gelten die bestehenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen.

→ Wohnbereich: Es gibt vorerst keine neuen Beschränkungen für die Wohnhäuser der Stralsunder Werkstätten. Die bestehenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen bleiben bestehen.

→ Zutritt durch Dritte: Dritten, z. B. Kunden unserer Arbeitsbereiche, ist der Zutritt zu unserer Werkstatt weiterhin gestattet. Voraussetzung ist die Einhaltung unserer Hygiene- und Abstandsregeln (Anmeldung, Einhalten von Abständen, Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes).

Update zum Stand des positiven Covid-19-Befunds in Außenstelle der Stralsunder Werkstätten

Seit Bekanntwerden des positiven Covid-19-Befunds in einer Außenstelle der Stralsunder Werkstätten in der vergangenen Woche sind dort und in sämtlichen anderen Unternehmensbereichen keine weiteren Corona-Fälle aufgetreten. Der betroffene Beschäftigte ist nach einem milden Krankheitsverlauf wieder genesen und kann nach Abstimmung mit dem Gesundheitsamt seine Arbeit noch in dieser Woche aufnehmen. Die ermittelten Kontaktpersonen befinden sich derzeit noch in häuslicher Quarantäne, zeigen bisher aber keine Anzeichen einer Covid-19-Erkrankung. Um die Beschäftigten während der vorgeschriebenen Quarantänezeit von 14 Tagen zu unterstützen, halten ihre Gruppenleiter derzeit täglich telefonischen Kontakt.

Nach aktuellem Stand kann die Arbeit in der Außenstelle voraussichtlich Anfang November wieder aufgenommen werden.

Gerne stehen wir im Falle von Rückfragen zur Verfügung.

KONTAKT
Telefon: 03831 – 47 0110
info@sw-hst.de

Geschäftsleitung Stralsunder Werkstätten gGmbH

Positiver Covid-19-Befund in Außenstelle der Stralsunder Werkstätten

Ein Beschäftigter einer Außenstelle der Stralsunder Werkstätten wurde positiv auf Covid-19 getestet. Der Betroffene war zuletzt am 21.10. an seinem Arbeitsplatz erschienen und weist derzeit leichte Symptome auf. Nach Bekanntwerden des positiven Testergebnisses hat sich der Beschäftigte umgehend in häusliche Quarantäne begeben. Von der Geschäftsleitung der Stralsunder Werkstätten wurden gestern alle erforderlichen Maßnahmen eingeleitet.

In Zusammenarbeit mit dem örtlichen Gesundheitsamt wurden 29 Kontaktpersonen ermittelt und über die Situation informiert. Alle Kontaktpersonen wurden gestern auf eine Covid-19 Infektion getestet und befinden sich bis auf weiteres in Quarantäne. Der erste Test fiel bei allen Kontaktpersonen negativ aus. Ein zweiter Test wird in den kommenden Tagen durchgeführt. Alle Kontaktpersonen verbleiben weiterhin in häuslicher Quarantäne.

Die Außenstelle befindet sich in einem separaten Gebäude, das nur von Beschäftigten und Fachpersonal der Stralsunder Werkstätten genutzt wird. Sie wurde vorsorglich geschlossen. Andere Bereiche der Stralsunder Werkstätten sind von Schließungen nicht betroffen. Der erkrankte Beschäftigte hat in den vergangenen 14 Tagen nicht den öffentlichen Nahverkehr genutzt.

Die Stralsunder Werkstätten stehen in engem Kontakt mit dem Gesundheitsamt. Mit den entsprechenden Ansprechpartnern wurden und werden alle weiteren Maßnahmen abgestimmt.

Wir werden über das weitere Geschehen informieren und wünschen unserem betroffenen Mitarbeiter gute und schnelle Genesung.

Gerne stehen wir im Falle von Rückfragen zur Verfügung.

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Geschäftsleitung Stralsunder Werkstätten gGmbH

Lions Club Stralsund und Stralsunder Werkstätten unterstützen Kita “Zwergenhaus”

Stellvertretend für die Kinder der AWO-Kita “Zwergenhaus” nahmen am Donnerstag Merle und Theo den neuen Bücherwagen von Jörg Wiebach (links im Bild), Präsident des Lions Club Stralsund, in Empfang. Ronald Hank (rechts im Bild) und Anita Schleusner (Mitte) aus den Arbeitsbereichen Tischlerei und Buchmeister der Stralsunder Werkstätten waren am Bau bzw. an der Bestückung des Bücherwagens beteiligt.

Rund ein Jahr nach dem verheerenden Dachstuhlbrand ist in der AWO-Kita in der Gentzkowstraße wieder der Alltag eingekehrt. Die Beseitigung der Brandschäden ist mittlerweile abgeschlossen und alle Kita-Kinder konnten in ihr “Zwergenhaus” zurückkehren. Dort wurden sie am gestrigen Donnerstag mit einer Spende vom Lions Förderverein Stralsund-Hansestadt e. V. überrascht – einem in der Tischlerei der Stralsunder Werkstätten gefertigten Bücherwagen. Vor der Übergabe wurde der Wagen mit einem Schwung Kinderbücher aus dem Arbeitsbereich “Buchmeister” der Stralsunder Werkstätten bestückt.

“Leider sind im November 2019 viele Spielsachen dem Löschfeuer zum Opfer gefallen – darunter unser Bücherfundus im Wert von rund 6.000 Euro”, erinnert sich Kathrin Remus, Leiterin der Kindertagesstätte, an die Auswirkungen des Dachstuhlbrands. Dementsprechend groß war die Freude der Kitakinder über den neuen Bücherwagen mitsamt Literatur. Der Bücherwagen wurde im Auftrag des Lions Club Stralsund in der Tischlerei der Stralsunder Werkstätten gefertigt. “Wir freuen uns, dass wir mit der Spendenaktion auf zweierlei Weise Gutes bewirken können”, betont der aktuelle Clubpräsident Jörg Wiebach bei der Spendenübergabe im “Zwergenhaus” am Donnerstag. Der Bücherwagen bereite zum einen den Kita-Kindern Spaß und Freude. Zum anderen werde mit der Beauftragung der Stralsunder Werkstätten die Arbeit von Menschen mit Behinderung unterstützt und wertgeschätzt. Die Idee, den Kindern der Kindertagesstätte eine Freude zu machen, griffen die Beschäftigten der Stralsunder Werkstätten, die im Arbeitsbereich “Buchmeister” tätig sind, gerne auf. In der Integrationswerkstatt in der Hafenstraße 19 nehmen sie seit rund drei Jahren Buchspenden entgegen, erfassen und bewerten diese mithilfe einer Software und stellen sie anschließend über den Amazon-Online-Buchhandel “Vielfalt erleben” zum Verkauf bereit. Als sie vom Bücherwagen für das “Zwergenhaus” hörten, durchforsteten die Beschäftigten des Arbeitsbereiches ihr Bücherlager nach geeignetem Lesestoff.

Seit der Gründung als „Geschützte Werkstatt“ im Jahr 1983 engagieren sich die Stralsunder Werkstätten für die berufliche und gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung und seelischen Erkrankungen. Die Stralsunder Werkstätten sind Partner der Wirtschaft, arbeiten aber auch für viele Privatkunden. Informationen zu den Angeboten des sozialen Unternehmens gibt es auf www.sw-hst.de.

Text: Stralsunder Werkstätten gGmbH (Kerstin Bauschke)
Foto: Stralsunder Werkstätten gGmbH (Kerstin Bauschke)